Populismus

Wodak, Ruth and Ötsch, Walter (2021) Populismus. In: Handbuch Liberalismus. Verlag J.B. Metzler, Berlin, pp. 535-543. ISBN 9783476057976

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Abstract

Europäische Bewegungen firmieren meist unter dem Namen „Rechtspopulismus“. Bekannte Beispiele sind die Freiheitliche Partei Österreichs (ab 1986, als Jörg Haider putschartig die Partei übernahm), die Front National in Frankreich unter Jean-Marie Le Pen (jetzt Rassemblement National unter Marine Le Pen), die Freiheitspartei (Partij voor de Vrijheid, PVV) in den Niederlanden unter Geert Wilders oder die Schweizerische Volkspartei (bekannt war vor allem Christoph Blocher), die Lega (früher Lega Nord) unter Matteo Salvini, der 2018- 2019 Innenminister in Italien war, der Ungarische Bürgerbund (Fidesz) unter Viktor Orbán (von 1998 bis 2002 und seit 2010 wieder Ministerpräsident von Ungarn) oder die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unter Jarosław Kaczyński, die seit 2015 in Polen alleine regiert. Als endgültiger Durchbruch des Rechtspopulismus auf internationaler Ebene gilt das Jahr 2016: am 23.6. die Abstimmung in Großbritannien zum Austritt aus der Europäische Gemeinschaft (Brexit) und am 8.11. die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA.

Item Type:
Contribution in Book/Report/Proceedings
Subjects:
ID Code:
166117
Deposited By:
Deposited On:
14 Feb 2022 15:00
Refereed?:
Yes
Published?:
Published
Last Modified:
15 Feb 2022 01:35